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  • Sebastian Necker

Der richtige Weg in der Zeit der Epochenbrüche – die Welt am Tipping-Point


Aus der Sicht der Zukunftsforschung befinden wir uns an einer Epochenwende. In der Sprache der Wissenschaft stehen wir kurz vor einem Tipping-Point, einem Umkipppunkt oder vorsichtiger ausgedrückt, an einem Wendepunkt zur Selbstzerstörung.

Blicken wir auf unsere globalisierte Welt, sind einige Punkte äußerst bedenklich:

  • Megakrisen, die wir seit Jahrzehnten nicht bewältigen

  • Unbegrenzter fossiler Energieverbrauch und Ressourcenvernichtung

  • Zerstörung der Lebensmedien Wasser, Boden, Luft und Biosphäre

  • Klimawandel und menschengefährdende Klimafolgen

  • Rasantes Artensterben

  • Anhäufung von Waffenarsenalen – insbesondere auch ABC-Waffen

  • Gigantische Finanzspekulationen

  • Abkehr vom Multilateralismus und Hinwendung zu einem neuen Nationalismus

Da sind die menschlichen Reaktionen von Ängsten, Zweifeln und Skepsis an einer republikanischen, sozialen, demokratischen Rechtsstaatlichkeit nachvollziehbar.



Realität

Die Epochenbrüche sind greifbar und nachweisbar. Die erste wissenschaftsbasierte Darstellung, dass die Menschheit einem Tipping-Point sehr nahegekommen ist, wurde mit der hervorragenden Zukunftsstudie „Die Grenzen des Wachstums“ über den Club of Rome im Jahr 1972 der Öffentlichkeit bekanntgemacht. Es folgten zahlreiche wichtige Dokumente der Vereinten Nationen, der OECD und mehrerer Weltmodelle zur zukunftsorientieren Entwicklung der Menschheit. Besonders relevant sind noch heute die zentralen Dokumente der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahr 1992: die Agenda 21 – das Handlungsprogramm für alle Staaten der Welt für das 21. Jahrhundert. Hierbei hat die UNO wahrscheinlich ihre bisher größte Leistung und ihren größten Erfolg erzielt. Denn damals haben 178 Staaten der Welt erstmals offiziell die Notwendigkeit des Weges in die Nachhaltige Entwicklung anerkannt, unterzeichnet und ratifiziert. Heute stehen wir mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, wie bereits 1992 vor einem großen Berg an Aufgaben die es zu bewältigen gibt.



Lichtblick

Der erste „virtuelle“ Petersberger Klimadialog hat vom 27. Bis 28. April 2020 gezeigt, dass die globalen Bemühungen den Klimawandel einzudämmen auch in der Coronakrise von hoher Bedeutung sind. Die Botschaft des jährlichen Zusammentreffens der Bundesregierung und der nächsten Präsidentschaft der Weltklimakonferenz mit Umwelt- und KlimaministerInnen aus 30 Ländern hätte eindeutiger nicht sein können: die kommenden wirtschaftlichen Konjunkturpakete müssen mit internationalen Klima- und Nachhaltigkeitszielen vereinbar sein.

Die Rede von Angela Merkel hat die richtige Richtung für nun folgende internationale und europäische Bemühungen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, vorgegeben. Deutschland wird nun zügig klarstellen müssen wie es sich in der EU und global für einen fairen, resilienten und klimaschützenden Aufschwung einsetzen und zukunftsfähige Wirtschaftsstrukturen schaffen will.



Anpacken

Was heißt das für uns, für jeden Einzelnen? Wir müssen uns wandeln, denn das Limit ist schon weit überschritten. Eine gemeinsame Transformation der Wirtschaft und Zivilgesellschaft hin zu einer positiven Zukunft, im Einklang mit Mutter Erde. Durch verändertes Denken und Handeln neue Wege beschreiten, um das Ziel einer organischen Ökonomie und Finanzwende zu erreichen. Ökologisches Handeln im Alltag ist gefragt – Ressourcen schonend, Bewusstsein um Folgen und Sekundärfolgen, Vermeidung schädlicher Auswirkungen, Reduktion und Vermeidung der Umweltbelastung und alternative Handlungs- und Herstellungsverfahren.



Jedes Unternehmen das seine Prozesse und Produkte, jeder Einzelne, der seinen Lebensstil und Konsumverhalten ändert, stößt einen Wandel an, der sich auf die gesamte Welt auswirkt. Mit einem gemeinsamen Ergebnis:


DER WANDEL ZU EINER BESSEREN WELT.

Sie wollen sich austauschen?

Oder Sie brauchen Unterstützung?

Kontaktieren Sie uns!

E-Mail: post@kamua.de

Telefon: +49 8152 9987314

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